Albert Schmider

Tirol erleben. Entdecken. Genießen.

Willkommen in meiner Welt.

Mein Name ist Albert Schmider. Meine Heimat ist Ebbs in Tirol – am Fuße des Kaisergebirges, in einer Landschaft, die mich mein ganzes Leben begleitet und geprägt hat.

Berge, Natur, Reisen, alte Häuser, Handwerk, besondere Fahrzeuge und die Kunst des Schnapsbrennens: Vieles hat mich im Laufe meines Lebens begeistert. Manches davon wurde zum Beruf, anderes zur Leidenschaft. Und hinter fast allem steckt eine Geschichte.

Auf dieser Homepage möchte ich einige dieser Geschichten erzählen.

Über mich

Von einem, der aussteigen wollte …

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der eigentlich alles geregelt schien: ein guter Beruf, ein sicheres Einkommen und eine scheinbar vorgezeichnete Zukunft.

Und trotzdem war da der Wunsch, etwas zu verändern.

Ich wollte selbst gestalten, eigene Ideen verwirklichen und mein Leben stärker mit den Dingen verbinden, die mir wirklich wichtig waren.

Als ich schließlich meine damalige Arbeit verlor, erschien das zunächst sicherlich nicht als Glücksfall. Rückblickend war es aber genau das.

Denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits begonnen, unser altes Bauernhaus zu renovieren und mich mit der Vermietung von Zimmern zu beschäftigen. Aus einer Veränderung, die zunächst unfreiwillig gekommen war, entstand die Möglichkeit, einen völlig neuen Weg einzuschlagen.

Ich absolvierte die Ausbildung zum Tiroler Bergwanderführer und machte aus meiner Begeisterung für die Berge und meine Heimat einen Teil meines neuen Lebens.

So begann ein Weg, auf dem aus Ideen Projekte und aus Interessen echte Leidenschaften wurden.

Meine Wurzeln

Tourismus aus Leidenschaft – schon in der Generation vor mir

Die Verbindung unserer Familie mit dem Tourismus reicht weit zurück.

Bereits mein Vater war in den 1950er-Jahren ein begeisterter Bergfreund und Tourismuspionier. Gemeinsam mit seiner ersten Frau betrieb er in Ebbs eine gewerbliche Zimmervermietung.

Dabei wartete er nicht einfach darauf, dass die Gäste nach Tirol kamen.

Er fuhr mit seinem Pucherl, einer Zither und einem selbst gestalteten Diavortrag bis nach Essen und erzählte dort den Menschen vom Wandern im schönen Tirol.

Wer anschließend tatsächlich zu uns kam, lernte die Berge nicht nur aus Prospekten kennen. Mein Vater führte seine Gäste persönlich durch das Kaisergebirge und zeigte ihnen die Landschaft, die ihm selbst so viel bedeutete.

Sogar eine Skiabfahrt von Vorderkaisersfelden nach Ebbs legte er in Eigeninitiative an.

Diese Begeisterung, Dinge selbst anzupacken und aus einer Idee etwas Wirkliches entstehen zu lassen, hat mich geprägt.

Altes bewahren – Neues schaffen

Ein wichtiger Teil meines Lebens war und ist die Beschäftigung mit dem, was frühere Generationen hinterlassen haben.

Dazu gehört insbesondere unser historisches Haus in Ebbs.

Das rund 500 Jahre alte ehemalige Messerschmied-Haus erzählt seine ganz eigene Geschichte. Ein solches Gebäude zu erhalten bedeutet viel mehr, als nur Mauern zu renovieren.

Es bedeutet, Spuren der Vergangenheit zu entdecken, Entscheidungen zu treffen, Altes zu bewahren und gleichzeitig etwas zu schaffen, das auch in der Gegenwart seinen Platz hat.

Viele tausend Stunden Arbeit flossen im Laufe der Jahre in die Renovierung und Weiterentwicklung des Hauses und seiner Umgebung.

Dabei griff ich auch Ideen und Projekte meiner Vorfahren wieder auf und führte manches weiter, was lange Zeit geruht hatte.

So verbindet dieser Ort für mich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Albert und die Berge

Unterwegs im Kaisergebirge und in den Tiroler Bergen

Die Berge gehören zu meinem Leben.

Als ausgebildeter Tiroler Bergwanderführer durfte ich viele Menschen durch unsere Landschaft begleiten und ihnen Plätze zeigen, die man vielleicht nicht entdeckt, wenn man nur einer Karte oder einem Reiseführer folgt.

Zu meinen besonders geschätzten Zielen gehören unter anderem das Kaisertal, die Naunspitz, der Gamskogel, das Stripsenjoch, die Ritzau Alm, das Kranzhorn, der Pendling und die Aschingeralm.

Doch beim Bergwandern geht es für mich nicht nur darum, einen Gipfel zu erreichen.

Es geht um das Unterwegssein.

Um den Blick auf das Kaisergebirge am frühen Morgen. Um eine Alm, auf der man gerne etwas länger sitzen bleibt. Um Begegnungen und Geschichten. Und manchmal auch einfach um die Ruhe.

Wer Tirol wirklich kennenlernen möchte, sollte es zu Fuß tun.

Freiheit über den Bergen

Paragliding

Die Berge von unten zu betrachten ist beeindruckend.

Sie von oben zu erleben, ist etwas völlig anderes.

Das Gleitschirmfliegen wurde deshalb zu einer weiteren großen Leidenschaft von mir.

Kössen, Sudelfeld, Hochgern, Hochries, Hohe Salve, Choralm und Wildschönau gehören zu den Fluggebieten, die ich im Laufe der Zeit kennenlernen durfte.

Beim Fliegen verändert sich die Perspektive. Täler, Wälder, Dörfer und Berge ergeben plötzlich ein vollkommen anderes Bild.

Was am Boden groß erscheint, wird klein – und gleichzeitig wird die Landschaft als Ganzes sichtbar.

Dieses Gefühl von Freiheit und die besondere Perspektive auf unsere Bergwelt haben mich immer wieder begeistert.

Die Brennerei

Wie alles begann

Manchmal entstehen Leidenschaften durch Zufall.

Bei mir war das Schnapsbrennen so ein Fall.

1997 erkrankte mein Vater. Bereits vergorene Maische wartete darauf, verarbeitet zu werden – also musste jemand die Arbeit übernehmen.

So kam ich zum Brennen.

Aus einer zunächst notwendigen Aufgabe wurde sehr schnell eine intensive Beschäftigung mit Destillation, Früchten, Aromen und der Frage, wie aus einem guten Ausgangsprodukt ein außergewöhnlicher Edelbrand entstehen kann.

Ich besuchte Kurse, beschäftigte mich mit Fachliteratur und investierte in moderne Brenntechnik.

Mit der Zeit wurden aus den ersten Versuchen hochwertige Edelbrände, die auch bei der Tiroler Schnapsprämierung Anerkennung fanden.

Von der Frucht ins Glas

Ein guter Edelbrand beginnt nicht beim Brennkessel.

Er beginnt beim Obst.

Nur aus guten, reifen und sorgfältig verarbeiteten Früchten kann ein Destillat entstehen, in dem sich der Charakter der Frucht wiederfindet.

Albert’s Wundertropfen

Unter dem Namen „Albert’s Wundertropfen“ entstanden im Laufe der Jahre verschiedene sortenreine Obstbrände und Spezialitäten.

Dazu gehörten beispielsweise Williamsbirne, verschiedene Apfelbrände und der „Alte Apfel in Eiche“.

Daneben entstanden auch Liköre und andere Spezialitäten.

Eine davon trug den nicht ganz zufällig gewählten Namen:

Das Liebeströpferl

Ein fruchtiger Beerenlikör mit einer eigenen Geschichte – und ein schönes Beispiel dafür, dass Genuss auch mit Humor verbunden sein darf.

Denn bei einem guten Tropfen zählt für mich nicht nur, was im Glas ist.

Auch die Geschichte dahinter gehört dazu.

Brennen im historischen Ambiente

Eine moderne Brennanlage in einem rund 500 Jahre alten Haus – dieser Gegensatz hat für mich immer einen besonderen Reiz gehabt.

In die historische Umgebung wurde eine moderne Kolonnen-Brennanlage integriert.

So traf traditionelle Tiroler Brennkultur auf zeitgemäße Technik.

Die Brennerei wurde dadurch nicht nur zu einem Ort der Produktion, sondern auch zu einem Ort des Austausches. Im Laufe der Jahre durfte ich mein Wissen bei Seminaren und Begegnungen mit interessierten Brennern und Besuchern weitergeben.

Dabei kamen Menschen aus unterschiedlichen Ländern nach Ebbs – verbunden durch das gemeinsame Interesse an einem jahrhundertealten Handwerk.

Rollendes Kulturgut

Meine Leidenschaft für Oldtimer

Alte Fahrzeuge sind für mich mehr als Maschinen.

Sie erzählen Geschichten.

Von einer Zeit, in der Mobilität noch anders erlebt wurde. Von Konstrukteuren und Handwerkern. Von Reisen, Abenteuern und manchmal auch von einer gehörigen Portion Improvisation.

Deshalb betrachte ich Oldtimer als rollendes Kulturgut.

Wer ein historisches Fahrzeug erhält, bewahrt ein kleines Stück Technik- und Alltagsgeschichte.

Vielleicht liegt gerade darin die Faszination: Ein altes Fahrzeug soll nicht nur irgendwo stehen.

Es soll fahren.

Es soll gesehen, gehört und erlebt werden.

Und natürlich darf dabei auch mein Pucherl nicht fehlen – schließlich gehört es längst zur Familiengeschichte.

Ein Haus voller Geschichten

Unser Haus war über Generationen hinweg weit mehr als nur ein Wohnhaus.

Bereits meine Ururgroßeltern betrieben hier vor rund 150 Jahren einen Kramerladen.

Menschen aus der Umgebung kamen zum Einkaufen, zum Reden und zum Austausch von Neuigkeiten.

Viele Jahrzehnte später wurde diese Tradition wieder aufgegriffen und der alte Laden bekam neues Leben.

Solche Entwicklungen gefallen mir besonders.

Denn ein historisches Gebäude sollte nicht zu einem Museum werden, in dem nichts mehr passiert.

Geschichte bleibt lebendig, wenn Menschen sie weitererzählen und gleichzeitig neue Geschichten hinzufügen.

Meine Philosophie

Tirol erleben – entspannen – genießen

Dieser Gedanke hat mich viele Jahre begleitet.

Für mich besteht Tirol nicht nur aus Bergen und schönen Bildern.

Tirol bedeutet Natur, Menschen, Tradition, Handwerk, Gastfreundschaft und Genuss.

Es bedeutet, morgens auf einen Berg zu gehen, nachmittags an einem alten Fahrzeug zu schrauben und am Abend bei einem guten Tropfen zusammensitzen zu können.

Es bedeutet aber auch, neugierig zu bleiben.

Die Welt zu bereisen und trotzdem zu wissen, wo man zuhause ist.

Altes zu respektieren, ohne stehen zu bleiben.

Neues auszuprobieren, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen.

Geschichten eines bewegten Lebens

Ich war Bergwanderführer, Weltreisender, Gastgeber, Brenner, Paragleiter, Renovierer und Oldtimer-Enthusiast.

Doch solche Bezeichnungen erzählen immer nur einen kleinen Teil der Geschichte.

Diese Homepage soll deshalb kein klassischer Lebenslauf sein.

Sie soll von Menschen und Begegnungen erzählen, von Reisen und Bergen, von gelungenen Projekten und vielleicht auch von Ideen, die etwas länger gebraucht haben.

Von einem alten Tiroler Haus.

Von einem Pucherl.

Von den ersten gebrannten Tropfen.

Von Gipfeln und Flügen.

Und von der Erkenntnis, dass ein ungeplanter Umweg manchmal genau auf den richtigen Weg führt.

Albert Schmider

Ebbs in Tirol